18 01 21

Abnehmen mit DMSO

Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg darüber, dass DMSO zum Abnehmen ein geeignetes Mittel sein kann. Was es gibt, sind einige äußerst fragwürdige Behauptungen von Händlern. Die Behauptung geht in die Richtung, dass DMSO Fettzellen zerstören würde. Unsere Meinung dazu ist: DMSO ist ein Wirkstoff, der eine definierte medizinische Funktion hat. Es wird hauptsächlich zur Schmerzbekämpfung und zur Entzündungshemmung eingesetzt. Das macht es aber nicht zu einem Universal-Wundermittel, mit dem sich ganz einfach ein Bierbauch wegsalben lässt. Behauptungen, Dimethylsulfoxid als wirksames Abnehm-Mittel einsetzen zu können, möchten wir als unseriös zurück weisen.

Entzündungen behandeln mit DMSO

ist in der Allgemeinmedizin zur Behandlung von Entzündungen im Einsatz. Besonders vorteilhaft an DMSO ist, dass es als Trägersubstanz tief in die Haut und bis in die Zellen eindringen kann. Der eigentliche Wirkstoff wird auf das DMSO „aufgesetzt“. DMSO-Medikamente sind damit in der Regel Kombipräparate. Dimethylsulfoxid macht allerdings keinen Unterschied, welche Substanz in den Körper gerade eindringt. Es hilft nützlichen wie gefährlichen Substanzen gleichermaßen, tief in den Zellzwischenraum zu gelangen. Das kann bei unsachgemäßer Anwendung zu schweren gesundheitlichen Folgen führen.

Gelenke behandeln

Eine jüngere wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass eine reine Behandlung mit Dimethylsulfoxid kaum vorteilhafter zur Bekämpfung von Gelenkschmerzen ist, als eine klassische Behandlung mit Diclofenac. DMSO ist zwar seinerseits unter gewissen Umständen ein brauchbares Schmerzmittel zur äußerlichen Behandlung. Gelenke sind jedoch mechanisch und biologisch hoch belastete Körperteile, die anspruchsvoll in der Behandlung sind. Dimethylsulfoxid ist auch hierfür eine gute Trägersubstanz, um Wirkstoffe gezielt bis in die entzündeten und schmerzhaften Stellen zu transportieren. Für sich alleine genommen, ist es jedoch nur für leichte Gelenkschmerzen wirklich empfehlenswert. Es hat allerdings in der Sportmedizin inzwischen einen guten Ruf als Akutmedikament bei Verletzungen.

Narben und DMSO

hat sich als gutes Mittel zur Abschwächung einer Narbenbildung erwiesen. Eine einmal ausgeheilte und vernarbte Stelle auf der Haut lässt sich durch Dimethylsulfoxid nicht wieder herstellen. Auf eine frische Wunde, die droht zu einer hässlichen Narbe zu verwachsen, aufgetragen, kann das richtige DMSO Präparat eine Ausbildung aber zumindest abmildern. Bei allen Anwendungen, vor allem bei äußeren Anwendungen von Dimethylsulfoxid ist jedoch eines unbedingt zu beachten: Die Stelle, auf welcher das DMSO aufgetragen werden soll, muss unbedingt vollkommen sauber sein. Vor dem Auftragen von DMSO muss die Stelle daher mit sterilem Wasser gereinigt werden – und das restlos. Befinden sich Reste von Schmutz, beispielsweise Maschinenfett oder Altöl, in der Nähe der Wunde, kann eine Behandlung mit Dimethylsulfoxid fatale Folgen haben: Durch den Kontakt mit DMSO verliert die Haut ihre schützende Barriere Funktion. Die Schmutzpartikel können so tief in die Haut eindringen und eine schwere Entzündung und sogar Blutvergiftung auslösen. Absolute Sauberkeit ist bei der äußerlichen Anwendung von Dimethylsulfoxid deshalb verpflichtend!

Krebs behandeln

Wir vom Naturkompendium.com legen maximalen Wert auf objektive Informationen. Bei allen Heilversprechen, vor allem in Bezug auf schwere Krankheiten wie Krebs, sind wir stets sehr kritisch. Da macht auch DMSO keine Ausnahme. Dimethylsulfoxid ist ein anerkanntes Mittel, um Entzündungen und Schmerzen zu behandeln. Darüber hinaus ist es bei einer äußerlichen Anwendung als Trägersubstanz im Einsatz, um bestimmte Wirkstoffe tief in das Haut-, Fett- und Muskelgewebe eindringen lassen zu können. Es ist jedoch absolut kein Heilmittel gegen Krebs. Behauptungen dieser Art sind unseriös und zeugen von einer gewissen Skrupellosigkeit. Dennoch kann Dimethylsulfoxid einen Beitrag im Rahmen einer Krebserkrankung leisten. Ein Beispiel ist, wenn Krebspatienten lange Bettruhen aushalten möchten und sich Druckstellen am Körper gebildet haben: Hier kann ein Medikament mit DMSO Anteil dazu beitragen, diese Druckstellen wieder abzuheilen und eine Verschlimmerung zu verhindern.

In einem Beitrag von Dr.Walker

“Ich und meine Kollegen wurden in manchen medizinischen Kreisen für das Fördern und Anwenden des DMSO kritisiert, verspottet und sogar verfolgt. Aber ich, sowie die anderen kamen zu dem Schluss, dass es der einzige Weg ist, ein wahres revolutionäres Behandlungssystem zum Patienten zu bringen, sprich zur allgemeinen Bevölkerung, das Informations-Medium ist. Das ist der Zweck dieses Buches. Vieles meines Materials wird dem Wissenschaftler anekdotisch anmuten, allerdings ist die Sprache, die die Öffentlichkeit versteht die beste. “

Manchmal sind hundert Patientengeschichten, die sich ein sensibler und intelligenter Arzt angehört hat besser als ein Doppelblind- Forschungs-Projekt. Doppelblind-Studien sind oft nur einseitig. Jeder, der beteiligt ist ist blind, und bleibt es, bis auf dem Weg dorthin, wo sich dann viele Jahre, und tausende Patienten später herausstellt, dass das bestimmte Arzneimittel nicht wirkt, oder zu giftig ist, um für seine Anwendung zu garantieren. Gute aktuelle Beispiele von giftigen Arzneimitteln sind die ArthritisWirkstoffe Motrin, Tolectin, Naflons sowie Naprosyn.

Sie alle wurden umfangreichen Doppelblind-Studien unterzogen. Es sind alles schwache organische Säuren sowie Prostaglandin Hemmer, so wie Aspirin. Ungefähr so wirksam wie Aspirin haben diese 4 Arzneimittel zwei
wesentliche Unterschiede: sie sind giftiger als Aspirin und kosten 10 bis 30 mal mehr Geld. So viel über Doppelblind-Studien. Ob Sie einverstanden sind, oder nicht mit den aktuellen Fakten, es ist als wenn man behaupten würde, dass wenn ein Arzneimittel als sicher befunden wurde, Ärzte den
Wirkstoff ohne Bedenken anwenden können, wenn diese der Meinung wären er würde ihren Patienten helfen. Bei all den extrem gefährlichen und potenten Arzneimitteln, die sich am Markt befinden, ist es absurd ein so effektives Produkt wie DMSO von den Aphotekenregalen fernzuhalten.

Unter den pharmakologischen Eigenschaften von DMSO führt er u. a. auf: Durchdringen biologischer Membranen und Transport anderer Moleküle durch diese Membranen, Entzündungshemmung, vorübergehende Blockierung schmerzleitender Nerven, Wachstumshemmung für Bakterien, entwässernde Wirkung, Verstärkung bestimmter Arzneien, Cholinesterase-Hemmung, unspezifische Förderung der Resistenz gegen Infektionen, Blutgefäßerweiterung, Muskelentspannung, Förderung der Zellfunktion, Hemmung der Verklumpung durch Blutplättchen, schützende Eigenschaften für biologische Gewebe bei Bestrahlung oder Frost sowie Gewebeschutz bei Durchblutungsstörungen.

Die therapeutische Bandbreite von DMSO ist in der Tat groß. So neutralisiert der Stoff beispielsweise Hydroxylradikale, eine der am häufigsten vorkommenden Gruppe von zellschädigenden Freien Radikalen. DMSO verbindet sich mit den Hydroxylradikalen und bildet mit ihnen einen chemischen Komplex, der von den Nieren ausgeschieden werden kann. Auch andere Freie Radikale bindet der Stoff auf diese Weise.

Quellenangabe:     https://www.natur-kompendium.com/dmso/

Dr. Morton walker

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